February 2012
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Feb 20th
101 notes
Feb 5th
362 notes
“PSALM Niemand knetet uns wieder aus Erde und Lehm, niemand bespricht unsern...”
– P. Celan (via lupodimore)
Feb 4th
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Feb 2nd
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January 2012
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Jan 29th
2,150 notes
“-Aber Das Wort „aber“ hat keinen guten Ruf. Es ist das Wort der Altklugen, der...”
– Hubert Fichte, Versuch über die Pubertät, Frankfurt am Main, 1978, S.64 (via universalestate)
Jan 21st
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Jan 19th
233 notes
Jan 17th
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“Die Blindheit hat einen göttlichen Rücken, und trägt den Hymnischen über...”
– W. Benjamin  (via lupodimore)
Jan 16th
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Jan 12th
“Und Kinder wachsen auf mit tiefen Augen, Die von nichts wissen, wachsen auf und...”
– H. von Hofmannsthal, Ballade des äußeren Lebens. (via lupodimore)
Jan 3rd
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“Dieses Meer von Schlaf im tiefen Grunde aller menschlichen Natur hat nachts die...”
– Walter Benjamin: Träume, Frankfurt am Main: Suhrkamp 2008, S.71  (via abendgesellschaft)
Jan 3rd
32 notes
Jan 3rd
December 2011
41 posts
Dec 22nd
Dec 20th
Dec 19th
Melancholie
       Bläuliche Schatten. O ihr dunklen Augen,        Die lang mich anschaun im Vorübergleiten.        Guitarrenklänge sanft den Herbst begleiten        Im Garten, aufgelöst in braunen Laugen.        Des Todes ernste Düsternis bereiten        Nymphische Hände, an roten Brüsten saugen        Verfallne Lippen und in schwarzen Laugen        Des Sonnenjünglings feuchte Locken gleiten. ...
Dec 18th
Dec 18th
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Dec 18th
“Melancholie ist eine Form des Widerstands. Und auf dem Niveau der Kunst vollends...”
– W.G. Sebald: Die Beschreibung des Unglücks. Zur österreichischen Literatur von Stifter bis Handke, Salzburg/Wien: Residenz 1985, S. 12   (via abendgesellschaft)
Dec 18th
87 notes
Dec 16th
Dec 16th
Hoffnung - Pandora (Hesiod: erga)
 μούνη δ᾽ αὐτόθι Ἐλπὶς ἐν ἀρρήκτοισι δόμοισιν   ἔνδον ἔμιμνε πίθου ὑπὸ χείλεσιν, οὐδὲ θύραζε   ἐξέπτη: πρόσθεν γὰρ ἐπέλλαβε πῶμα πίθοιο   αἰγιόχου βουλῇσι Διὸς νεφεληγερέταο.  Aber die Frau (Pandora) öffnete mit ihren Händen die Glocke und alle Übel entströmten ihr. Allein die Hoffnung blieb am Rande der Glocke und floss nicht mit hinaus, … nach dem Willen von Zeus, dem Wolkensammler.
Dec 16th
Hoffnung 6
Die Hoffnung. – Pandora brachte das Faß mit den Übeln und öffnete es. Es war das Geschenk der Götter an die Menschen, von außen ein schönes verführerisches Geschenk und »Glücksfaß« zubenannt. Da flogen all die Übel, lebendige beschwingte Wesen heraus: von da an schweifen sie nun herum und tun den Menschen Schaden bei Tag und Nacht. Ein einziges Übel war noch nicht aus dem Faß...
Dec 16th
Hoffnung 5
FAUST. Wie nur dem Kopf nicht alle Hoffnung schwindet, Der immerfort an schalem Zeuge klebt, Mit gierger Hand nach Schätzen gräbt, Und froh ist, wenn er Regenwürmer findet! [Goethe: UrFaust ] Fluch sei dem Balsamsaft der Trauben! Fluch jener höchsten Liebeshuld! Flach sei der Hoffnung! Fluch dem Glauben, Und Fluch vor allen der Geduld! … KLUGHEIT. Zwei der größten ...
Dec 16th
Hoffnung 4
Tod ist Trennung, Dreifacher Tod Trennung ohne Hoffnung Wiederzusehn. [Goethe: [Gedichte. Nachlese]. ] Hoffnung breitet lichte Schleier Nebelhaft vor unsern Blick: Wunscherfüllung, Sonnenfeier, Wolkenteilung bring uns Glück. [Goethe: [Gedichte. Nachlese].]
Dec 16th
Hoffnung 3
 Da ist keine Hoffnung im Tod; er ist nur eine einfachere, das Leben eine verwickeltere, organisiertere Fäulnis, das ist der ganze Unterschied! [Büchner: Dantons Tod.  ] Und die Hoffnung entfernt selbst von dem Grabe sich nicht. [Goethe: Gedichte ]
Dec 16th
Hoffnung 2
Aber nicht lange, so war das alles, wie ein Licht, in mir erloschen, und stumm und traurig, wie ein Schat- te, saß ich da und suchte das entschwundne Leben. Klagen mocht ich nicht und trösten mocht ich mich auch nicht. Die Hoffnung warf ich weg, wie ein Lah- mer, dem die Krücke verleidet ist; des Weinens schämt ich mich; ich schämte mich des Daseins über- haupt. Aber endlich brach denn...
Dec 16th
Hoffnung 1
 Lieber! was wäre das Leben ohne Hoffnung? Ein Funke, der aus der Kohle springt und verlischt, und wie man bei trüber Jahrszeit einen Windstoß hört, der einen Augenblick saust und dann verhallt, so wär es mit uns? Auch die Schwalbe sucht ein freundlicher Land im Winter, es läuft das Wild umher in der Hitze des Tags und seine Augen suchen den Quell. Wer sagt dem Kinde, daß die Mutter...
Dec 16th
Dec 16th
20 notes
“Nacht ist es: nun reden lauter alle springenden Brunnen. Und auch meine Seele...”
– Friedrich Nietzsche: Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, Leipzig 1930, S.113. (via brainexpectingrain, diesebastionbehrisch)
Dec 15th
Weil die Sprache die Scham verlernt hat, versagt...
  Man verdrängt die Geschichte bei sich und anderen, aus Angst, daß sie einen an den Zerfall der eigenen Existenz gemahnen könne, der selber weitgehend im Verdrängen der Geschichte besteht. Was allen Gefühlen widerfährt, die Ächtung dessen, was keinen Marktwert hat, widerfährt am schroffsten dem, woraus nicht einmal die psychologische Wiederherstellung der Arbeitskraft zu ziehen ist, der Trauer....
Dec 12th
Glück ..
Damit Glück substantiell werde, dem Dasein den Tod verleihe, bedarf es identifizierender Erinnerung, beschwichtigender Erkenntnis … [ Theodor W. Adorno: Dialektik der Aufklärung: Mensch und Tier.] Schicksal, Glück, Unglück sind die mythischen Sternbilder einer dialektischen Fahrt, die zweideutig verläuft, weil »auf dem Meer der Möglichkeiten« des bloßen Ich »der Kompaß selbst dialektisch« ...
Dec 12th
"Man"
„Diese Durchschnittlichkeit in der Vorzeichnung dessen, was gewagt werden kann und darf, wacht über jede sich vordrängende Ausnahme. Jeder Vorrang wird geräuschlos niedergehalten. Alles Ursprüngliche ist über Nacht als längst bekannt geglättet. Alles Erkämpfte wird handlich. Jedes Geheimnis verliert seine Kraft. Die Sorge der Durchschnittlichkeit enthüllt wieder eine wesenhafte Tendenz des...
Dec 12th
Dec 12th
Zähle die Mandeln
zähle, was bitter war und dich wachhielt, zähl mich dazu: Ich suchte dein Aug, als du’s aufschlugst und niemand dich ansah, ich spann jenen heimlichen Faden, an dem der Tau, den du dachtest, hinunterglitt zu den Krügen, die ein Spruch, der zu niemandes Herz fand, behütet. Dort erst tratest du ganz in den Namen, der dein ist schrittest du sicheren Fußes zu...
Dec 12th
Du kannst nicht mehrmals ...
ποταμοῖς τοῖς αὐτοῖς ἐμβαίνομέν τε καὶ οὐκ ἐμβαίνομεν, εἶμέν τε καὶ οὐκ εἶμεν.  In dieselben Flüsse sind wir hineingestiegen und sind nicht hineingestiegen, wir sind und wir sind nicht.  Heraklit B49a http://titus.fkidg1.uni-frankfurt.de/texte/etcs/grie/vorsokr/vorso.htm Auch wenn es uns scheint, als wäre es die “ewige Wiederkehr des Gleichen”, wir müssen es doch versuchen - wenn...
Dec 12th
Dec 12th
Brauchen ..
Luft zum Atmen, Wasser zum Trinken, Brot zum Essen. Zum LEBEN? 
Dec 11th
Intimität
»Das Intime zwischen Menschen ist Nachsicht, Duldung, Zuflucht für Eigenheiten.« [Theoder W. Adorno: Minima Moralia. Reflexionen aus dem beschädigten Leben: Tisch und Bett. ] »Je größer eine Intimität zwischen zwei Menschen, desto festerer Schranken bedarf sie.« [Lou an Nietzsche] Können. Nur in die Augen sehen.
Dec 11th
Lieblingsgedicht
Hälfte des Lebens Friedrich Hölderlin Mit gelben Birnen hänget Und voll mit wilden Rosen Das Land in den See, Ihr holden Schwäne, Und trunken von Küssen Tunkt ihr das Haupt Ins heilignüchterne Wasser. Weh mir, wo nehm ich, wenn Es Winter ist, die Blumen, und wo Den Sonnenschein, Und Schatten der Erde ? Die Mauern stehn Sprachlos und kalt, im Winde Klirren die Fahnen.
Dec 11th
Dec 11th
Red Mist
“There are no more questions when people already have the answers.” P.Cornwell
Dec 10th
"Erreichbar, nah und unverloren inmitten der Verluste blieb dies eine: die Sprache" Paul Celan
Dec 10th
Dec 10th
Menschen bei Nacht
    Die Nächte sind nicht für die Menge gemacht.     Von deinem Nachbar trennt dich die Nacht,     und du sollst ihn nicht suchen trotzdem.     Und machst du nachts deine Stube licht,     um Menschen zu schauen ins Angesicht,     so mußt du bedenken: wem.     Die Menschen sind furchtbar vom Licht entstellt,     das von ihren Gesichtern träuft,     und haben sie nachts sich...
Dec 10th
Büchner: Leonce und Lena.
Komm, Leonce, halte mir einen Monolog, ich will zuhören. Mein Leben gähnt mich an wie ein großer weißer Bogen Papier, den ich vollschreiben soll, aber ich bringe keinen Buchstaben heraus. Mein Kopf ist ein leerer Tanzsaal, einige verwelkte Rosen und zerknitterte Bänder auf dem Boden, geborstene Violinen in der Ecke, die letzten Tänzer haben die Masken abgenommen und sehen mit todmüden Augen...
Dec 10th
“Ein jeder geht eingehüllt in den Traum von sich selber. In manchen Träumen ist...”
– Hilde Domin: Fragment, in: Dies. - Der Baum blüht trotzdem, Frankfurt am Main 1999, S.69 (via nokturn)
Dec 10th
12 notes
“Mein Leib verspürte in dem ihren seine eigene Wärme und drängte zu ihr, ich...”
– Marcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit, In Swanns Welt, Erster Teil Combray, übersetzt von Eva Rechel-Mertens, werkausgabe, Bd.1, Frankfurt am Main 1976, S.11. (via nokturn)
Dec 10th
18 notes
Dec 8th